Meine erste Gleitsichtbrille

Leserbriefe

In November des Vorjahres habe ich meine erste Gleitsichtbrille bekommen, habe sie aufgesetzt und sofort vertragen. Das hat mich ermutigt im März auch eine Sonnenbrille mit den gleichen Maßen angefertigen zu lassen. Seither trage ich den ganzen Tag eine Gleitsichtbrille.

Im Urlaub Anfang Mai hatte ich in der Nacht bei Rechtslage einen kurzen Schwindel, dann war es vorbei. Mitte Mai wachte ich an einem Morgen auf und hatte einen argen Drehschwindel. Den ganzen Tag lang konnte ich mich nicht bücken, ohne daß sich alles drehte, beim Liegen war vor allem die Lage nach rechts nicht möglich. Nach der Nacht, in der ich nur auf der linken Seite lag, war der Spuk vorbei.

Vorgestern hatte ich am Morgen wieder Schwindel, den Tag über Unsicherheitsgefühle und gestern war es viel stärker. Ich hatte eine Physiotherapie, konnte mich nicht auf den Rücken legen, der Heilmasseur meinte, es komme aus dem Halswirbel. Hat mir den Schwindel vorerst wegmassiert, am Abend wieder auf der linken Seite eingeschlafen, immer wieder aufgewacht. Heute Unsicherheitgefühl, ich vermeide mich zu bücken, das geht bisher gut.

Warum ich mich jetzt an Sie wende, ist folgendes Erlebnis gestern vor dem Einschlafen. Ich hatte meine Gleitsichtbrille aufgesetzt, legte mich vorsichtig auf den Rücken und schon drehte sich die Zimmerdecke. Ich nahm die Brille ab, der Schwindel war vorbei.

Jetzt meine Frage: Können meine Zustände von der Gleitsichtbrille her rühren, ich hatte vorher diese Zustände nie, ab Mai zum ersten Mal. Andererseits trage ich die Gleitsichtbrille schon seit Ende November und ich war begeistert, wie gut ich sie vertrug.

Können so spät noch solche Schwindelanfälle auftreten? Und was ist zu tun? Wer kann feststellen, ob den Schwindel die Brille auslöst?

Ich danke Ihnen schon im voraus für Ihre Benachrichtigung.

Mit freundlichen Grüßen aus Wien

Erich Zimmermann
reherzi@chello.at